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Wie erkenne ich gute Spielsachen? - Das spiel-gut Siegel

Wie erkenne ich gute Spielsachen?

“Spielen ist die Arbeit des Kindes” - Maria Montessori 

Beinahe jeder kennt den Kinderbuchklassiker Momo. Und somit auch die Bibigirl-Puppe. Momo erlebt durch sie zum ersten Mal das Gefühl der Langeweile. Um es ihr auszutreiben, schenkt der Agent ihr weitere Puppenkleider, lederne Handtaschen, Schminkutensilien, Tennisschläger und vieles mehr, denn - so lautet seine Ansicht über den Sinn des Lebens – „ ... man muss nur immer mehr haben, dann langweilt man sich niemals.“ Tatsächlich ist Momo zwischen den Gefühlen der Faszination und des Angeekeltseins hin- und hergerissen. Schließlich widersteht sie der Versuchung und lässt sich nicht von den oberflächlichen Verlockungen vereinnahmen: „Ich glaub, man kann die Puppe nicht liebhaben.“ Die Puppe ist schön, teuer aber spricht leider nur zwei Sätze. Interaktion ausgeschlossen.

 ‚Ja, das hast du schon gesagt‘, meinte Momo. ‚Aber wenn du nichts von meinen Sachen magst, dann können wir vielleicht spielen, ja?‘ ‚Ich möchte noch mehr Sachen haben‘ […] Aber so ver­hinderte Bibigirl gerade dadurch, daß sie redete, jedes Gespräch.

Spielen hat einfach viel mit Vorstellungskraft zu tun, mit Kreativität, mit sozialer Interaktion. Spielsachen sind dann gut, wenn es der Fantasie des Spielers möglich viel Freiraum lässt. 

 Wie im Artikel "Wieviel Spielzeug braucht ein Kind?" geschrieben, sind Spielsachen gut, wenn es mit wenigen Ausgangsmaterialien viele Möglichkeiten eröffnet. Bauklötze, einfaches Lego. Aus den einfachen Grundlegosteinen, entstehen Meisterwerke als aus dem fertigen Bausatz für den Lego-Drachen oder das Polizeiauto. Straßenbausets, wie von Way-to-play, deren Teile man immer wieder neu zusammen setzten kann, geben dem Kind immer wieder neue Wege zum Entdecken. 

Wie erkennt man in all der Masse ein gutes Spielzeug? 

Mit Hilfe des Spiel-gut Siegels, wird dir geholfen aus dem unübersichtlichen Angebot das passende Spielzeug für dein Kind selbst auswählen zu können.

Wer steckt hinter dem Spiel-gut Siegel? 

Seit sechs Jahrzehnten berät spiel gut zum Kauf von Spielsachen. spiel gut vereint Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und verschiedenen Fachgebieten: zum Beispiel Psychologie, Pädagogik, Design, Technik, Architektur, Medizin, oder Chemie. Die meisten der Experten sind selbst Eltern, und alle leisten ihr Engagement für spiel gut ehrenamtlich.

Kleiner Exkurs in die Forschung
Spielen macht schlau

Ratten sind sehr intelligente, spielerische und soziale Wesen. Ob man alles auf uns übertragen kann, weiß ich nicht, aber es ist auf jedenfall sehr spannend. Waren Ratten allein, in einer langweiligen reizarmen Umgebung, hatten sie einen kleinen zerebralen Koretx. Ihre Artgenossen in einer Umgebung mit 12 anderen Ratten, wechselndes Spielzeug, also mit positiven Reizen, in einer reichen Umgebung. Der Kortex war um 10 Prozent dicker als der von den Ratten in einer sehr langweiligen Umgebung. Auch bei dem Verglich, wo die Ratten sich in einem Irrgarten zurecht finden mussten, schnitten die aus der reichen, positiven Umgebung besser ab. 

Also doch mehr Spielsachen? 

Nein! Als die Forscher nämlich das Spielzeug täglich wechselten und so der zuerst positive Reiz nun in Stress gewandelt wurde, ähnelten die Gehirne den Tieren aus der langweiligen, völlig reizlosen Umgebung. Infolgedessen schloss man daraus, dass zuviel Stimulation die Wesen stresste. *Studie aus dem “Journal of Comparative Neurology” von M.C. Diamond

“Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut.” - Pippi Langstrumpf 

Spielsachen zu haben, die vorzugsweise viele Möglichkeiten offen lassen sind am Interessantesten. {Kinder brauchen kein Spielzeug, sie brauchen Spielsachen.} Spielsachen, welches die Fantasie anregt anstatt einzuengen, Erwartungen nicht enttäuscht, und gleichermaßen vielfältige wie fortwährende Spielmöglichkeiten bietet, erkennt ihr oft am spiel-gut Siegel.


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