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Babykleidung Teil I - Was braucht man wirklich?

Reine Liebe und 100% Natur 

Seit gut 12 Wochen ist unsere kleine Tochter nun schon bei uns – und kleidungstechnisch ist sie bis jetzt wirklich extrem anspruchslos.

Als Mama von 3 wunderbaren Kindern macht mir das Einkaufen von Klamotten wahnsinnig viel Spaß. Das aussuchen, stöbern, neue Labels entdecken, neu oder second-Hand. Aber Hand aufs Herz – was haben wir nun wirklich in den letzten Wochen hoch und runter getragen? Und womit könnte man eigentlich auskommen?

Ich habe so einige Fehler und Fehlkäufe gemacht, finde das auch vollkommen in Ordnung, hätte aber gerne die ein oder andere Falle vorher gewusst. Daher gibt es hier die 3fache Erfahrung, aus 3 Schwangerschaften und 3 wunderbaren ersten Monaten. 

Die Erstausstattung 

Es gibt sicherlich so einige Listen zur Erstausstattung für Babys die ihr bequem herunterladen könnt. Fraglich ist, was braucht man davon wirklich. T-Shirts, kurze Hosen, Kleidchen in Größe 50-56? 10 Bodies, 8 Overalls? Wann sollen die denn getragen werden? Das Wort Wolle oder gar Seide findet man noch weniger als den Begriff BIO. Auf Naturfasern achten ist bei Babykleidung ein Muss. Wolle wärmt die Kleinsten nunmal in den ersten Wochen am Besten. Der meist gehörte Einwand, dass gerade bei den anfänglichen Windeleskapaden der kleinen Wesen, dass Waschen kompliziert sei. Mit kaltem Wasser (ganz wichtig) und Gallseife, bekommen wir hier jeden Fleck raus, auch mal über Nacht einweichen, und dann in die Waschmaschine ins Wollprogramm. Wir nehmen, Sonett Wollwaschmittel und Waschnüsse. Für Babys die zu Neurodermites neigen, gibt es zum Beispiel von Joha Bodys,welche innen aus Baumwolle sind und außen aus Wolle. Oder man nimmt die von Alkena aus 100% Seide oder von Minimalisma eine Mischung aus Baumwolle / Seide.  

Was kauft man dann? 

Bodys, die sich ganz öffnen lassen, mit Druckknöpfen oder Bändchen geschlossen werden, also die sogenannten Wickelbodys, sind besonders praktisch. Denn das Köpfchen ist am Anfang sehr instabil und wacklig. Bequeme Leggings oder Hosen mit weichem Bund, und Strampler mit Druckknöpfen im Schritt, ein Schlüttli, Wollsöckchen, eine Decke und das war es. 

Die richtige Größe

Vor allem beim ersten Kind ist man da doch unsicher und man liest und hört von jedem etwas anderes. Alle 3 Kinder haben bei uns in eine 50 gepasst. Unser erster Sohn, Joel, passte sie perfekt und lange . Unserem zweiten Sohn, Josua, war sie recht weit, so dass wir noch 3 Teile in 44 gekauft haben und unserer Tochter, Quinn, passte sie ganz genau. Unsere Kinder hatten ein Geburtsgewicht zwischen 2460 und 3860 Gramm, und waren zwischen 46cm und 53cm groß. Babys sind alle unterschiedlich. Die ideale Kleidergröße für dein kleines Wunder ist demnach 50/56. Denn im Durchschnitt wiegen die meisten Kinder, die in Deutschland zur Welt kommen, zwischen 3 000 und 3 500 Gramm. Kaufe also eher passend anstatt zu groß. Strickjacken dürfen hingegen gerne eine Nummer größer ausfallen, sie wachsen mit und sind perfekt zum krempeln. Hosen brauchen nicht größer gekauft werden, da die Beine der kleinen Wunder kurz sind und meistens noch angewinkelt.  

  • 50 / 56 4 Bodys aus Wolle / Seide alternativ BIO Baumwolle oder Seide /Baumwolle, Seide (Cosilana, JOHA, Alkena)
  • 56 1 Schlüttli (Selana, Reiff)
  • 56 Jacke (Joha)
  • 62 Strickjacke 
  • 35/36 1 Mützchen / Haube mit Band (Cosilana, Pickapooh)
  • 50/56 2 Schlafanzüge / Overalls (Cosilana, Joha, Serendipity) 
  • 50/56 3 Hosen (Cosilana, Phil&Phae)
  • 1 Wollsöckchen (Joha, Hirsch) 
  • im Herbst / Winter ein Walkoverallanzug (Disana, Joha, Petit cochon)
  • ein Fell und eine gestrickte Babydecke 

Nachkaufen kann man immer, falls man z.B. ein Spuckkind hat, oder das Baby doch einiges zarter und kleiner oder viel kräftiger und größer ist als erwartet.

Was ist nicht praktisch?

  • Kleider 
  • Bloomer 
  • alles was man im Schritt nicht knöpfen kann
  • Kurzärmliges 
  • Kleine Schneeanzüge, Daunenjacken und Regenjacken (so lange die Babys noch nicht laufen)

Es sind oft Kleidchen, Bloomer, Schneeanzüge und Regenjacken in Größe 56 / 62 die im Sale landen…

 

Braucht das Baby etwas in der Kliniktasche? 

Eigentlich nicht. Außer für den Nachhauseweg. Alles andere wird in der Klink gestellt und jetzt kommts, für euch gewaschen, gefaltet und gebügelt. Also gönnt euch diesen Luxus. Die Klamotten sind zugegebenermaßn nicht die Schönsten aber das ist eher zweitrangig. 

Babysachen für die Kliniktasche
  • 1 Mützchen für Draußen
  • 1 warmen Overall (Wollwalk oder Wollfleece) für die Heimfahrt im Herbst / Winter
  • 1 paar Babysöckchen
  • 1 Body
  • 1 Strampler alternativ 1 bequeme Hose und 1 Schlüttli oder Jäckchen
  • 1 Babydecke zum Einkuscheln

 

Lohnt es sich auf Vorrat zu kaufen?

 Das entpuppt sich meistens als schlechte Idee. Die Jahreszeiten kommen einem da oft in die Quere und die spielen beim Klamottenkauf egal ob Groß oder Klein eine erhebliche Rolle. Und während manche Babys die 74 mit einem Jahr tragen, passt ein anders bereits mit 6 Monaten in diese Größe. Bei einem Walkanzug, der dann im Sommer passt wäre das weniger ideal. 

Nimm dir für den Einkauf ausreichend Zeit und plane so, dass du etwa vier bis fünf Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin das Meiste besorgt hast. Bei uns findest du (fast) alles, was du für dein Neugeborenes benötigen wirst. 

  

Wie sind eure Erfahrungen als Mamas? Seid ihr noch schwanger und habt schon viel zu viel eingekauft? Oder habt ihr vielleicht noch gar nichts weiter besorgt?

 


1 Kommentar

  • Ohhh wie recht du hast! Man kauft viel zu viel und bekommt auch noch eine Menge geschenkt!
    Wir haben ganz viel Bodys aus Baumwolle gekauft und am Ende nur zwei aus Wolle/Seide im Wechsel getragen. Das war einfach das Beste, da unser Kleiner seine Temperatur dort am besten regulieren konnte.
    Und im ersten Herbst/Winter hatten wir auch einen tollen wollfleece Anzug von Joha. Der ist etwas weicher als wollwalk und sah super süß aus. Wir haben auch immer noch ein großes Spucktuch dabei, das man als Decke, oder Stillschal usw. nutzen kann!
    Vielen Dank für die Tipps, am Anfang ist echt weniger mehr!!!

    Antonia

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